Die besten Reiseerlebnisse unserer Abenteurer

Marc (Peakture):
Eine winterliche Erfahrung am Großglockner – mitten im Sommer!

Wind mit einer Geschwindigkeit von 60hm/h, Schneefall und schlechte Sicht: nicht gerade die besten Bedingungen für eine Hochtour. Hochkonzentriert und vor allem fokussiert schreitet Marc mit seinen Weggefährten auf dem nicht ganz ungefährlichen Pfad Richtung Gipfel, die Schneeflocken im Gesicht fühlen sich dabei wie tausend kleine Nadelstiche an. Trotzdem halten alle zusammen und keiner denkt ans Aufgeben. Schon beim gemeinsamen Erreichen des ersten Gipfels vom Kleinglockner sind die Strapazen fast vergessen. Doch eine besondere Schwierigkeit steht den Bergsteigern noch bevor: die Gratwanderung entlang der Glocknerscharte bei extrem starkem Wind. Der Blick gleitet rechts und links in die Tiefe und lässt die Folgen erahnen, wenn der nächste Tritt nicht sitzt. Zeit zum Nachdenken bleibt aber kaum, immer weiter schreiten sie konzentriert Richtung Gipfel des Großglockners. Schließlich erreichen sie das Gipfelkreuz und fallen sich vor Freude alle in die Arme; glücklich, erleichtert und auch ein wenig stolz auf die gemeinsam erbrachte Leistung.

„Diese tolle Erfahrung zeigte mir, was man durch Konzentration auf das Wesentliche alles erreichen kann. Man lebt nur in diesem Moment, dadurch dass man sich einhundertprozentig auf die Situation einlässt. Dieses Erfolgserlebnis mit meinen beiden Teampartnern zu teilen, bedeutet alles für mich.“

Corinna (Outdoormädchen):
Der Che Guevara Klettersteig am Gardasee – „eine brachiale Wand hinauf“

Von unten sieht der Fels für Corinna noch unbezwingbar aus. 4-5 Stunden dauert eine Begehung des Klettersteigs und die dafür erforderlichen Kräfte sind von unten noch nicht einzuschätzen. Corinna schwankt während ihrer Besteigung zwischen Adrenalinhoch und der leisen Sorge, ob ihre Kraft noch für die gesamte Route ausreichen wird. Diese einmalige Mischung macht den besonderen Reiz des Klettersteiges aus und beschert Corinna ein intensives Bergerlebnis, in dem sie jede Minute auskostet. Dementsprechend beflügelt und stolz steht sie am Ende auf dem Gipfel.

Philipp:
„Das tibetanische Hochland – einfach atemberaubend!“

In Tibet hat Philipp sein bisher schönstes Reiseerlebnis machen dürfen. Nach strapaziösen 30 Stunden Anreise folgt eine noch anstrengendere 1,5 stündige Fahrt in einem extrem lauten Bus auf holprigem Weg. Endlich erreicht er die Herberge, doch weil alles viel länger gedauert hat als geplant, ist es schon stockdunkel. Erschöpft fällt er ins Bett. Am nächsten Tag öffnet er die Vorhänge seines Zimmers und wird für alle Strapazen auf einen Schlag entschädigt:

„Du schaust in die Weiten des tibetanischen Hochlandes, in einiger Entfernung blitzen die goldenen Dächer eines Tempels herüber und auf der Weide vor dem Hotel grasen die Yaks. Einfach atemberaubend!!!“